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Man beachte die Strahlungstemperatur
von CO2 und der Erdoberfläche. Die
Strahlungstemperatur von CO2 beträgt ca. - 53°C.
Eine solche Temperatur wird nur in ca. 11
km Höhe bei ca. 0, 3 bar Druck gemessen.
Bei diesen Bedingungen ist die Teilchengeschwindigkeit und Stoßzahl
wesentlich geringer. Der Boden ist in der Sahara wesentlich wärmer
und in der Antarktis kälter.
Weiterhin überlagert die H2O-Absorption, die CO2-Absorption.
(Absorption ist die Aufnahme
elektromagnetischer Strahlung durch Atome und Moleküle; Emission
ist die Abgabe elektromagnetischer Strahlung durch Atome und
Moleküle)
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Messungen und Rekonstruktionen
der CO2 - Konzentration und des CO2-Flusses
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Die CO2-Konzentration
der Atmosphäre war in der geologischen Vergangenheit der
Erde nie konstant. Verschiedene Rekonstruktionan aus Paläoböden,
Stomataanalysen, Sedimenten oder Carbonatgestein zeigt für
das Phanerozoikum ( ca. 600 Millionen Jahre) die Abbildung unten
links (9) :
Man erkennt, daß die CO2-Konzentration
in der Zeit, in der es größere Mengen Lebewesen gibt
(seit ca. 500 Millionen Jahren) meist weit höher war ( bis
zu 0,7%) als heute (0,038%). In dieser
Zeit gab es 4 globale Kaltzeiten mit -10°C Unterschied. Einen
nahezu identischen Verlauf sieht man in der Rekonstruktion von
D. Rothman, 2002 (7) aus Strontium und Kohlenstoffisotopen basierend
auf Daten von Veizer und Walter.
In der Zusammenstellung unten ist erkennbar, daß die CO2-Konzentration
nie ursächlich parallel der Temperatur lief!

Inzwischen liegen viele Arbeiten
vor, die in diesem riesigen Zeitabschnitt verschiedene Klimadaten
und auch atmosphärische CO2-Mengen rekonstruiert
haben. Atmosphärische CO2-Levels aus paläontologischen
Zeiten spiegeln sich in der isotopischen Zusammensetzung von organischen
Sedimentresten (C13/C14) und marinen Gesteinen (Strontium).
Pearson,
P.N. and Palmer, M.R. 1999 ( Middle Eocene seawater pH
and atmospheric carbon dioxide concentrations. Science 284: 1824-1826.)
bestimmten den mittleren CO2-Gehalt im Eozän (vor
ca. 43 Millionen Jahre zwischen 180 and 550 ppm, im Mittel auf
ca. 385 ppm (also höher als heute)(8).
Damals hatte die globale Abkühlung schon begonnen.
Pagani, M., Authur, M.A. and Freeman,
K.H. 1999 ( Miocene evolution of atmospheric carbon dioxide.
Paleoceanography 14: 273-292. ) errechneten die CO2-Konzentration
im Miozän ( 25-9 Millionen Jahre) aus Meeressedimenten auf
180 - 290 ppm. 180 ppm also 0,018%
wäre fast an der unteren Grenze was die Photosynthese benötigt.
Viele Pflanzen hätten dann nicht überleben können.
Von einem Pflanzensterben in dieser Zeit ist allerdings nichts
bekannt.
Auch über die letzten paar
hunderttausend Jahre haben wir einen guten Überblick. Häufig
werden dafür Analysen von Eisbohrkernen von Grönland
oder der Antarktis herangezogen (10). Eine der bekanntesten Rekonstruktion
ist die von Petit et al. 1999 (11) aus der Antarktisstation Vostoc
über die letzten 450 000 Jahre:

Hier wurden zur Temperaturrekonstruktion
der O18-Isotopengehalt des Eises bestimmt. Für die Rekonstruktion
der atmosphärischen Zusammensetzung werden Lufteinschlüsse
analysiert und daraus z.B. die CO2-Konzentration der
ehemaligen Atmosphäre bestimmt. Die rote CO2-Kurve
schwankte in der prähistorischen Zeit gemäß der
Gasblasenanyse zwischen 180 und 300
ppm. Wichtig ist festzustellen, daß
immer zuerst die Temperatur anstieg, dann die CO2-Konzentration!
Die aktuelle Klimatologie setzt
die so bestimmten CO2 und Methan-Konzentrationen der
eingeschlossenen Luft gleich mit den damaligen atmosphärischen
Konzentrationen. Dies ist jedoch falsch,
da bei der Bohrung und Analyse der Eisbohrkerne das Eis verändert
wird und ein Gasverlust auftritt (12). Deshalb sind die so festgestellten
Mengen zu niedrig und reflektieren nicht die
paläontologischen Konzentrationen. Weiterhin gibt es im eis Bakterien die CO2 als Kohlenstoffquelle verwenden. Auch deshalb sind die analysierten CO2 Mengen in Eisbohrkernen zu niedrig.
Die in den Eisbohrkernen festgetellten
Luftblasen sind in Abhängigkeit der Kernlänge ein Artefakt
und entstehen bei Bohrung und Bergung des Eisbohrkerns. Eisbohrkerne
aus Grönland und der Antarktis sind über 3 km lang.
Dies bedeutet, daß auf dem Eis in größerer Tiefe
ein entsprechend größerer Druck lastet (ca. 5 bar bei
100 Jahre altem Eis und 15 bar bei 350 Jahre altem Eis. Ab einem
spezifischen Druckbereich (Tiefe) besitzt Eis keine flüssigen
und gasförmigen Einschlüsse mehr. Die Gase liegen als
Clathrat vor, CO2
ab ca. 200m O2 und N2 ab 600 m. (13)

Durch die Bohrung wird das Eis dekomprimiert
und durch die Bohrflüssigkeit verunreinigt. Dadurch entstehen
horizontale Risse und flüssige Wassereinschlüsse, was
die Lösungszusammensetzung des Eises verändert. Dadurch
gehen Teile der in Clathratform gelösten Gase in die Flüssigkeit
über oder bilden sekundäre Gasblasen bzw. vermischen
sich mit der Bohrflüssigkeit. Auf diese Weise vermindert
sich die später bei der Analyse gemessene Konzentration.
Innerhalb
eines Menschenlebens allerdings messen wir heute (2007) im Mittel
z.B. 0,038%
und können kaum eine Veränderung feststellen. Da die
Erde mit ca. 71% Wasser bedeckt ist, ist die CO2-Konzentration
hauptsächlich von der Lösung und Ausgasung der Ozeane
und dem Stoffwechsel der Organismen abhängig. Heute mißt
man (seit ca. 1820 exakt chemisch) die Konzentration spektrometrisch über
die typische IR-Absorption.
Zwischen der Nord-und Südhemisphäre herrscht ein starker CO2-Gradient. Die nachfolgende Abbildung zeigt den sog. Background level an CO2 an Standorten mit wenig Beeinflussung durch Vegetation, Respiration und Zivilisation.
Allgemein
wird von den Klimatologen eine aus Eisbohrkernen abgeleitete präindustrielle
CO2-Konzentration von ca.
290 ppm angenommen. Ausgangspunkt
dieser Annahme war das Ergebnis der Eisbohrung in der Siple Station
Antarktis (1985). Nahezu alle Veröffentlichungen zeigen eine
kontnuierlich ansteigende Kurve seit dem 19. Jahrhundert bis heute
bestehend aus ca. 20 Jahre alten Eisbohrkerndaten und direkter Messung auf dem aktiven
Vulkan Mauna Loa bzw. den modernen Meßstationen (NOAA, WMO) hauptsächlich in ozeanischen Gebieten Alle moderenen Daten sind selektiert, bearbeitet und sog. Background Messungen.

Die Abbildung oben zeigt die kontinuierlich ansteigende CO2-Kurve bestehend aus den Eisbohrkernrekonstruktionen (schwarz) vor 1958 und den direkten spektroskopischen Messungen, die CharlesKeeling 1958 auf Mauna Loa begann. Rechts im Bild die Tag/Nachtschwankung ( diurnale Variation und die jahgreszeitliche Schwankung (saisonale Variation) hervorgerufen durch die Photosynthese (Tag/Sommer) und Atmung (nachts/Winter).
Die Treibhausthese verlangt, daß
die CO2-Konzentration der Atmosphäre ursächlich
einen deutlich meßbaren Einfluß auf die Temperatur
hat. Das IPCC (2001) veröffentlicht deshalb Temperatur- (Mann
et al) und CO2-Rekonstruktionen (Eisbohrkerne) der
letzten 1000 Jahre, die linear parallel laufen. Beide Kurven sind
jedoch Artefakte und falsch! Die folgende Abbildung zeigt die
offizielle CO2-Kurve aus Eisbohrkernen mit der tatsächlichen
Temperaturkurve. Ergebnis: keine Korrelation!

Seit ca. 1800 haben hauptsächlich bekannte Chemiker in Europa später dann USA und im 20. Jahrhundert der Welt mit chemischen Methoden die CO2-Konzentration der Luft direkt gemessen [14]. Dabei ergab sich eine schwankende, dem Klima folgende Kurve mit Maxima um 1825, 1857 und 1942, mit CO2 Konzentrationen teilweise höher als heute.
Diese Messungen berühmter Naturwissenschaftler wie de Saussure, Bunsen, Regnault, Spring, Lundegardh, Krogh, van Slyke, Schuftan oder Scholander sind seit 1857 innerhalb 3% exakt. Der Mittelwert für das 19. Jh. beträgt somit mindestens 321 ppm und für das 20. Jh. 341 ppm, eine Steigerung um ca. 6%.
Weiterhin konnte nachgewisen werden,daß das IPCC (Keeling) die Fachliteratur ignorierte und die historischen Messungen zu niedrig und damit falsch einschätzte. Ein vorindustrieller Wert
von ca. 290 ppm wie Keeling ihn aus französischen Messungen um 1880 ableitete ist falsch, da er nicht bemerkte, daß die Franzosen trockene Luft analysierten, diese dazu durch Schwefelsäure leiteten. Schwefelsäure absorbiert aber CO2. Diese als präzisesten Meßwerte des 19. Jh. bezeichneten Daten waren um mind. 20 ppm zu niedrig. Die chemisch gemessenen Daten passen hervorragend zu moderenen hochpräzisen Eisbohrkernanalysen, die das IPCC ignoriert.
Auch zu den mit Thermometer gemessenen Temperaturkurven der Nordhemisphäre besteht eine hohe Korrelation.
Als letztes wurde festgestllt, daß die CO2-Konzentration der Luft mit den Mondphasen schwankt:
Links eine der 138 verwendeten historischen Daten mit den ca. 28 tägigen Schwankungen und rechts eine moderen Messung auf Mauna Loa , die ebenfalls die Mondphasen-Schwankung zeigt.
Damit
ist die die These vom anthropogenen Treibhauseffekt widerlegt!!!
Einige aktuelle CO2-Messungen
der letzten Jahre sehen Sie nachfolgend:


Die Mauna Loa Kurve und andere sind
durch Klicken auf das nachfolgende Bild ersichtlich:

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