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2.3.1 Störungen des biologischen
Gleichgewichtes
Wir haben festgestellt, daß sich das natürliche
System durch die gegenseitigen Abhängigkeiten der Organismen
im Gleichgewicht befindet.
Auch Störungen durch ungünstige Witterungseinflüsse
oder Naturkatastrophen werden immer wieder durch den biozönotischen
Konnex aufgefangen.
Die Evolution hat offensichtlich in 3,5 x 109
Jahren biologischer Entwicklung durch das Wechselspiel von
Selektion ( = Einwirkung
ständig wechselnder Umweltbedingungen über einen längeren
Zeitraum) und Mutation
( = spontane Erbänderung bei den Organismen ) ein optimal aufeinander
abgestimmtes biologisches System hervorgebracht. Dieses System hat
sich jedoch laufend verändert.
Das genetische Potential ist so groß, daß
selbst weltumspannende Katastrophen wie der höchstwahrscheinliche
Meteoriteneinschlag im Golf von Mexiko vor ca. 65 x 106
Jahren, der zum Aussterben der damaligen weltbeherrschenden Spezies
Saurier geführt hat, das Gesamtsystem nicht zerstören
konnte. Allerdings wurde die Richtung der Evolution entscheidend
verändert, was zur Entstehung der Vögel und Säugetiere
und damit zum Mensch geführt hat. Diese Störung des
damaligen globalen Ökosystems führte also zu einem
neuen Gleichgewicht.
Insgesamt gab es nach Meinung der Forscher 5
globale Störungen des Gesamtökosystems Erde:
Kreide
(vor ca. 65 Millionen Jahren)
Trias (vor ca. 208 Millionen Jahren)
Perm (vor ca. 245 Millionen Jahren)
Devon (vor 360 Millionen Jahren)
Ordovicium (vor 438 Million
Jahren)
Daneben fanden viele kleine Katastrophen
statt. Die Wissenschaftler meinen, daß sich diese alle 26
Millionen Jahre wiederholen. Die Ursache ist noch spekulativ.
Eine der neueren Spezies, die das Ökosystem
Erde global besiedelte, ist der Mensch (homo sapiens sapiens).
Seine Entwicklung begann vor einigen Millionen Jahren in Afrika.
Bei ihm entwickelte sich ein Körperteil im Gegensatz zu allen
anderen Spezies besonders stark, was ihm zu einer Eigenschaft verhalf
die, ihn über alle bisher dagewesenen Spezies hinaushob: das
Großhirn mit Intelligenz. Diese Eigenschaft , wohlgemerkt
eine natürliche Entwicklung, sollte dazu führen, daß
der Mensch sich über die natürlichen Schranken seiner
Mitorganismen hinwegsetzen konnte.
Er besiedelte alle Biome, begann die Umwelt, die
sein Biotop beeinflußte durch Werkzeuge und technische Einrichtungen
zu kontrollieren und zu verändern.
Dies führte zu Zeiten, da es noch mehrere
Arten Homo sapiens gab (Neandertaler, vor ca. 150 000 Jahren) zu
keiner nenneswerten Störung des globalen Ökosystems, da
die Populationsdichte noch sehr gering war, und die technischen
Kenntnisse im Anfang begriffen waren. Die neue Eigenschaft Intelligenz
der Spezies Homo sapiens führte allerdings seit ca. 20 000
Jahren zu verschiedenen Entwicklungen, die bis heute andauern und
eine ( künstlich hervorgerufene) globalen Änderung seiner
Lebensbedingungen mitbeeinflusst haben.
Merkmale dieser neuen Eigenschaft Intelligenz
sind z. B.
- Kommunikationsfähigkeit
- Bildungs-
und Lernfähigkeit
- Entwicklung
von Werkzeugen
- Fähigkeit
Erlerntes zu bewahren und weiterzugeben
- vertieftes
Begreifen der natürlichen Gesetzmäßigkeiten
- logisches
konsequentes und einsichtiges Verhalten.
Andere Spezies haben diese Eigenschaften nie in
diesem Maße besessen.
Die Natur hat also einen Spezies
hervorgebracht, die in der Lage ist bisherigen Regeln eines Ökosystems
zu modifizieren.
Die Evolution dieser Spezies Homo sapiens führte
bis heute zu einer Art Homo sapiens sapiens, die alle diese
neuen Eigenschaften am besten vereinte. Die mehrfache Änderung
seiner biotischen ( natürliche Feinde) und abiotischen (Eiszeiten)
Faktoren konnte seine Entwicklung nicht wesentlich beeinflussen
und er konnte aufgrund seiner Intelligenz im Gegensatz zu den anderen
Organismen fast jede ökologische Nische besetzen.
Die Populationsdichte wuchs und wuchs bis im Jahr
1825 global 1 000 000 000 Individuen die Erde besiedelten.
Am 23.03.2003 21.01Uhr lebten 6.322.129.844
Menschen auf dem Planeten Erde. Die Wachstumsrate hat übrigens
entgegen der früheren Prognosen leicht abgenommen.
Wer meint das wäre viel, dies ist nichts gegen
die Gesamtzahl der Insekten mit ca. 1030
oder gar den Bakterien, die in noch höherer Zahl die Erde besiedeln.
1030= 1 000 000 000 000
000 000 000 000 000 000.
Parallel zur Entwicklung der Erdbevölkerung
zeigt die Abbildung oben die Entwicklung des CO2-Gehaltes
der Erdatmosphäre zwischen 1870 und 1990.(Die Werte sind erst
ab ca. 1930 exakt gemessen). Beide Kurven korrelieren exakt. Im
gleichen Maßstab haben sich sich Populationen an Viehbeständen
entwickelt, vor allem Rinder, Schafe usw. als Wiederkäuer (Rinderbestand
2000: 1,2 x109). Diese produzieren durch Ausatmen und
bakterielle Vorgänge im Darm in etwa soviel CO2
wie die gesamte Industrie der Menschheit.(Quelle: z.B. CNN
http://www.cnn.com/2000/NATURE/07/21/cow.methane.enn/)
Die natürlichen Ökosysteme wurden u.a.
durch folgende anthropogene Faktoren beinflußt:
- konsequente Anwendung und Verbreitung von Technik
und Wissenschaft
- die Menschheit praktiziert besondere Regeln
des Zusammenlebens
- die Populations- und Besiedlungsdichte steigt
seit 150 Jahren sprunghaft an
- der natürliche biozönotische Konnex
wird nach den Bedürfnissen des Menschen modifiziert
Wir wollen uns deshalb mit einigen wichtigen Störungen
des biologischen Gleichgewichtes, die durch den Mensch mitbeeinflusst
werden, beschäftigen.
Die Vermehrungsrate und Populationsdichte des
heutigen Menschen erinnert stark an die Wachstumskurve
von Bakterien.
Links ist eine Petrischale mit einer
Streptokokkenkultur zu sehen. Ihr maximaler
Lebensraum ist die Petrischale mit ihrem Vorrat an Nährstoffen.
Nach dem Überimpfen von wenigen Bakterien auf diesen Nährboden
machen sie erst eine Phase des Anpassens ( Lag-Phase) auf
die neuen Lebensbedingungen durch. Sie haben viel Platz, sich zu
vermehren und stören sich nicht gegenseitig durch ihre Ausscheidungsprodukte.
Nahrung ist genügend vorhanden.
Nun kann man eine exponentielle Wachstumsphase (log-Phase)
feststellen. Haben die Bakterien in der Petrischale eine bestimmte
Populationsdichte erreicht, werden die Beeinflussungen untereinander
so groß, daß Nahrung lokal nicht mehr ausreicht und
die Ausscheidungsprodukte lokal zum Tod anderer Bakterien führen:
eine Phase des Gleichgewichts wird erreicht.
Es sterben gleich viele Bakterien wie neue entstehen (stationäre
Phase).
Wenn die Nahrung knapp wird und die Ausscheidungsprodukte zunehmen,
kommt die Kultur in eine Absterbephase, wo die Zahl der absterbenden
Bakterien größer ist wie die neu entstehenden.

Ein verblüffender Vergleich der Petrischale
mit ihrem Nahrungsangebot mit dem Planeten Erde.
Der wichtigste Unterschied zum Mensch ist jedoch das Nichtvorhandensein
von Intelligenz bei den Bakterien. Wir Menschen können damit
und durch Verhaltensänderung und Einsatz von Technik die stationäre
Phase und Absterbephase modifizieren und verhindern. Außerdem
wird es uns irgendwann möglich sein, die Erde zu verlassen
und neue Lebensbereiche zu erschließen.
2.3.2 "Global change"
1995 berechnete die WMO (World Meteorological Organization)
die Globaltemperatur der Erde aus 1400 (!) Beobachtungsstationen
auf den Kontinenten mit +15°C. Obwohl 71 Prozent der Erdoberfläche
mit Meeren bedeckt sind, wurden dort "Schätzwerte"
zugrunde gelegt! Interessant ist, daß die "Weltmitteltemperatur"
des Arrhenius von 1896 identisch ist mit der Globaltemperatur
der Enquete-Kommission des deutschen Bundestages von 1988 mit jeweils
+15° C. Arrhenius war der erste, der von einer Globaltemperatur
sprach und die Klimaschwankungen mit seiner Hypothese der sich ändernden
atmosphärischen Kohlensäurekonzentration zu erklären
versuchte. Die Zahl von +15°C war jedoch ein Schätzung.
Auch das IPCC (Intergovemmental Panel on Climate Change)
nennt diese Zahl (zu Grunde lagen Messungen von 1400! Stationen
vornehmlich auf der Nordhalbkugel.
Im Weiteren wird von einem Global Change
gesprochen, das heißt, das Klima der Erde ändere sich
durch das umweltfeindliche Verhalten der Menschen, besonders in
den letzten 150 Jahren. Die künstlichen Emissionen der Industriegesellschaften
wurden als Ursachen ausgemacht. Dies sei heute schon messbar. Dieser
Effekt würde die Bedingungen auf der Erde durch Abschmelzen
der Pole, Anstieg des Meeresspiegels
und Erhöhung der Globaltemperatur
dramatisch beeinflussen.
Im Bericht dieser Kommission wurden zum ersten
mal offiziell die Klimakatastrophe als reale, Leib und Leben
der Menschheit bedrohende Gefahr genannt und der vom Menschen ausgelöste
anthropogene Treibhauseffekt als Ursache genannt. Als wichtigste"Treibhausgase"
und Klimakiller werden das Kohlenstoffdioxid neben dem Methan angesehen.
Dies ist heute anerkannte Lehrmeinung, in
allen Schulbüchern enthalten und hat zu deutlichen politischen
Konsequenzen geführt.
Die neuste Prognose des IPCC (2001) kann hier gelesen werden: http://www.gcrio.org/OnLnDoc/pdf/sres_spm.pdf
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Dieses gerade in unserem Land als Faktum anerkannte "Global-Change-Szenario"
ist jedoch Science-Fiction, da es auf fehlerhaften
und unvollständigen Computersimulationen beruht
! Trotzdem weltweit viele Wissenschaftler daran mitgearbeitet
haben, wird es von anderen vehement abgelehnt, da die zur
Klima-Modellbildung angenommenen Parameter und Vorgänge
vielen Grundgesetzen der Physik widersprechen, Spekulation
oder einfach falsch sind (siehe Quellen, z.B.
http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm)
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Alle wesentlichen Aussagen des Global-Change-Szenarios
entsprechen nicht der Realität:
| 1. |
Die Globaltemperatur hat sich
in den letzten 140 Jahren um 0,5° durch die Emission anthropogener
Treibhausgase (hauptsächlich CO2) erhöht.
(= anthropogener Treibhauseffekt) |

Wissenschaftlicher Unsinn:
Die Erde hat keine Globaltemperatur
sondern lokale, völlig unterschiedliche Temperaturzonen (siehe
jede Wetterkarte, z.B. links ) und diese Temperaturen ändern
sich durch das Wetter ständig.
Quellen:
http://hum.amu.edu.pl/~zbzw/glob/glob121.htm
und http://www.vision.net.au/~daly/regional.htm
und
http://www.vision.net.au/~daly/cause/cause.htm.
Fehlinterpretation:
Der angenommene Zusammenhang der Temperatur mit der atmosphärischen
Konzentration anthropogener Spurengase ist reine Spekulation und
wissenschaftlicher Unsinn.
Die Temperaturverhältnisse auf der Erde reagieren
nicht auf kurzfristige CO2-Konzentrations-Änderungen
der Erde.
und hier.
Auch ist die Menge der anthropogenen Spurengase viel zu klein, um
im C-Zyklus Wirkung zu zeigen
(siehe unten).
Für die Erdtemperaturen sind
andere Faktoren wie z.B. der atmosphärische Druck, die Konvektion
in der Troposphäre und die Sonnenaktivitäten verantwortlich.
Quellen: http://www.agu.org/eos_elec/99148e.html
und
http://inspire.ospi.wednet.edu:8001/curric/land/global/climchng.html
und http://www.gcrio.org/CONSEQUENCES/winter96/sunclimate.html
und http://www.vision.net.au/~daly/fraction/fraction.htm
und http://www.vision.net.au/~daly/solar/solar.htm
Analysiert man den Verlauf der Temperatur und den
CO2-Gehalt der Atmosphäre über einen längeren
Zeitraum (z.B 400 000 Jahre) ergibt sich bezüglich CO2
genau der umgekehrte Zusammenhang:
Die
Temperatur kontrolliert den CO2-Gehalt der Atmosphäre!
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