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2.1.1 Einführung
- Definitionen
- Temperatur
- Erdkruste
- Sonne
- Atmosphäre
Die Ökologie ist die Lehre von den Lebensbeziehungen
der Organismen zu ihrer Umwelt. Die Lebewesen haben wir im Kurs
Zellbiologie schon etwas kennengelernt. Nun wollen wir uns deren
Umwelt und ihre Beziehungen dazu näher anschauen. Die folgenden
Betrachtungen sind zunächst ohne Berücksichtigung menschlicher
zivilisatorischer Einflüsse.
Die Umwelt kann man in 4 Bereiche einteilen:
- Atmosphäre (Luft.....)
- Biosphäre (da wo die Pflanzen wachsen.......)
- Hydrosphäre (im Wasser.....)
- Lithosphäre (Erdkruste ....)
Wir Menschen sind inzwischen in alle Bereiche
vorgedrungen, andere Lebewesen jedoch sind auf einen oder wenige
dieser Lebensbereiche beschränkt. Trotzdem herrscht zwischen
diesen Bereichen unserer Umwelt ein reger Austausch. Eine Amsel
fliegt und nistet auf einem Baum, sucht Nahrung in einer Wiese,
wird dabei von einem freilaufenden Hund gestört, konnte
aber den Regenwurm gerade noch mitnehmen. Der Regenwurm als
Bodenbewohner hatte gerade im Wurzelwerk von Pflanzen organische
Stoffe und Bakterien aufgenommen.
Die organischen Stoffe stammten aus abgestorbenen
Pflanzenteilen. Als die Pflanzen noch lebten, nahmen sie
Salze und Wasser aus dem Boden auf, dazu CO2
aus der Luft und wuchsen bei Sonnenbestrahlung, d.h. sie bildeten
die Stoffe, aus denen sie bestehen nämlich Kohlenhydrate, Fette
und Proteine also organische Stoffe.
Wenn es regnet werden Teile des Bodens in den
nahen Bach geschwemmt, der in einen kleinen See mündet.

Unser kleines Beispiel zeigt schon
die Vernetzung der verschiedenen Umweltbereiche. Jeder dieser Bereiche
besteht wieder aus speziellen Lebensräumen für bestimmte
Organismen:
- die Luft
- der Baum
- die Wiese für die Amsel
- der Boden für den Regenwurm
- der Boden und die Luft für die Pflanze
- der See für Fische usw.
Solche Lebensräume nennt man Biotope.
In einem Biotop können ganze Populationen
der gleichen Spezies leben. Eine Population ist eine Gruppe von
Individuen der gleichen Art, die zusammenleben und sich miteinander
fortpflanzen können. Innerhalb solcher Biotope bilden verschiedene
Organismen eine Lebensgemeinschaft, genannt Biozönose.
Die Gesamtheit aller Biotope mit all ihren Wechselbeziehungen und
Biozönosen wird Ökosystem
genannt.
Eine Ökosystem kann mit einer Stadt verglichen
werden. Es gibt viele lebenden und nichtlebenden Teile der Stadt.
Man findet Gruppen von Leuten, die nahe zusammenleben und eine Nachbarschaft
bilden. Innerhalb einer Stadt gibt es verschiedene Nachbarschaften.
Entsprechend gibt es verschiedene Biozönosen in einem Ökosystem.
Ein Ökosystem kann groß oder mikroskopisch
sein. Die Erde ist das größte Ökosystem.
Sie kann in 9 kleinere Komplexe aufgeteilt werden, die man Biome
nennt. Ein Biom ist ein Komplex von Biozönosen, die durch einen
bestimmten Typ Vegetation und ein bestimmtes regionales Klima gekennzeichnet
sind ( z.B. Tropen) . Das Klima ist ein sehr wichtiger Faktor
eines Bioms, da es bestimmt, welche Pflanzen und Tiere dort
leben.

Das Leben auf der Erde braucht
Wasser, eine Energiequelle und verschiedene Nährstoffe
aus dem Boden , dem Wasser und der Luft. Vernünftige Kombinationen
dieser Faktoren kann man nicht in der oberen Atmosphäre oder
tief im Boden finden. Sie existieren nur in einer schmalen Schicht
nahe der Erdoberfläche (ca. 8km hoch in die Luft und ca. 8
km hinunter in die Tiefsee). Man nennt diese Schicht Biosphäre.
Die Organismen sind nicht gleich über die
Biosphäre verteilt. An den Polen und auf den Gletschern leben
nur wenige Organismen aber sehr viele in den tropischen Regenwäldern.
Jeder Organismus in einem Biotop nutzt jedoch
andere Faktoren der Umwelt aus:
- die Bakterien die Nährstoffe
des Bodens und Wassers
- die Pflanze die Mineralstoffe
und das Wasser des Bodens und CO2 der Luft und das
Licht der Sonne
- die Amsel das Nahrungsangebot
der Bäume und der Wiese usw.
Nahrung ist jedoch nicht alles. Die Pflanze öffnet
ihre Blütenblätter nur am Tag und wächst nur bei
bestimmter Temperatur. Die Bakterien und Pflanzen sterben ab, wenn
der Boden zu sauer ist. Ohne Nistmöglichkeiten wird man keine
Vögel vorfinden, und Regenwürmer sind in Sandböden
nicht zu finden.
Unser kleines Szenario zeigt auf, daß
die Lebewesen einer Biozönose ganz unterschiedliche
Faktoren ihrer Umwelt nutzen:
- Faktoren die sich auf andere Lebewesen beziehen:
biotische
Faktoren
- der Hund vertreibt den Vogel, der Vogel frißt
den Regenwurm, der Vogel nistet im Baum
- (Konkurrenz, Nahrungsangebot, Fortpflanzungsfähigkeit)
- Faktoren, die sich auf
die unbelebte Umwelt beziehen: abiotische
Faktoren
- die Pflanze braucht Licht,
CO2 und Wasser, die Bakterien beötigen einen bestimmten
Boden-pH, der Regenwurm braucht einen feuchten Boden usw.
- (Energiequelle,
Wasserversorgung, Bodenbeschaffenheit)
Dies gilt für alle Biotope und Ökosysteme.
Jedes System besitzt seine spezifischen Faktoren: die Wiese, der
Wald, das Hochgebirge, das Meer, die Steppe, der Regenwald usw.
Konsequenz aus den bisherigen Betrachtungen:
- Alle Lebewesen eines Ökosystems hängen
voneinander ab
- Sie nutzen unterschiedliche Faktoren ihrer
Umwelt aus
Wir wollen nun einige Faktoren genauer analysieren.
2.1.2 Abiotische Faktoren
Temperatur, Globale
Betrachtung
Die Wärme auf der Erde hat ihren Ursprung
sowohl auf der Sonne, als auch in der geothermische
Energie aus dem Innern der Erde.
Unsere Erde besteht aus Erdkern,
Erdmantel und Erdkruste.
Die Erdkruste wird auch als Lithosphäre bezeichnet.
In ihrem Mittelpunkt ist sie etwa 5000° Celsius heiß.
Der innere Erdkern besteht im Wesentlichen aus den Metallen Eisen
und Nickel; er ist fest. Die Temperatur nimmt zur Erdkruste hin
allmählich ab. In etwa 40 bis 50 km Tiefe haben wir noch eine
Temperatur von ca. 1000° Celsius, in ca. 100 m Tiefe ist die
Temperatur zwischen 2,5 und 4°C. Bis in die Tiefe von ca. 10
m beeinflußt die Lufttemperatur die Bodentemperatur. Unterhalb
10 m ist die Bodentemperatur auch unabhängig von den Jahreszeiten.
Die Erde hat einen mittleren geothermalen Gradienten von ca. 25°C/km.
Im oberen Erdmantel und in der unteren Erdkruste
befinden sich in verschiedenen Tiefen geschmolzene und gasreiche
Gesteinsmassen, die aus dem Erdinnern aufgestiegen sind. Dieses
flüssige Gestein nennt man Magma
(griech. = geknetete Masse). Die Stellen, an denen sich das Magma
sammelt, nennt man Magmaherde. Diese liegen überwiegend im
oberen Erdmantel in 60 bis 100 km Tiefe.

Die Kruste ist durchschnittlich etwa
30 km dick, der Erdmantel 2870 km und der Kern (innerer und
äußerer) 3471 km.
Bei Eruptionen wird Magma ausgestoßen, das über 1000°
C heiß ist.
Die Erdkruste besteht hauptsächlich aus SiO2.
Ein großer Teil der Energie aus dem Erdinneren tritt durch
die Verschiebung der Erdplatten zu Tage. Genaueres finden Sie in
: http://hum.amu.edu.pl/~zbzw/glob/glob34e.htm.
Die Erdkruste gliedert sich in verschiedene Platten,
die sich verschieben. Die Plattentektonik
sieht wie in der Abbildung rechts aus.
Nordamerikanische Platte, Südamerikanische Platte, Antarktische
Platte, Eurasische Platte, Afrikanische Platte, Indisch-Australische
Platte, Nazca-Platte, Pazifische Platte.

Auf der Erde gibt es trotz des Alters
von ca. 4.6 Millarden Jahren immer noch unzählige Stellen,
wo heißes Material aus dem Erdinneren und Unmengen verschiedene
Gase (>70% H2O, daneben CO2,
SO2) ua. in die Erdatmosphäre gelangen wie z.B.
in Abb. 5 bei einer vulkanischen
Eruption des Mount St. Helens, Washington 1980.
In Abb. 6 sind alle Vulkane der Erde
als helle Punkte eingezeichnet. Die Quellen anderer geothermischer
Energie wurden nicht berücksichtigt.

Vom Weltraum aus sieht das Ökosystem
Erde aus:
71 %
der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Deshalb ist
die Erde ein Wasserplanet.
In den Ozeanen gibt es eine gigantisches Wasserförderband,
das warmes Wasser in den Norden des Atlantik und kaltes Wasser in
den Pazifik im Süden befördert:

Die Wärmespeicherkapazität
dieser Ozeane ist ein wichtiger Faktor, um die Temperatur an
der Erdoberfäche relativ konstant zu halten .
Die Wärme, die an der Erde ankommt, ist gemessen
an ihrem Ursprung Sonne relativ gering. Die Sonne gibt eine Leistung
von 3.86x1026 W ins All ab. In Höhe der Erdbahn
führt dies im Raum zu einem Strahlungsfluss ( Intensität
der Strahlung = Energie/Zeit/Fläche) von S = 1368 W/m2
d.h. die Erde wird mit 1,74x1017 W bestrahlt, wovon im
Mittel ca. 30% reflektiert werden (=Albedo Erde =0,3). Damit absorbiert
die Erde 1,2 x1017 Watt.
Seit einigen Jahren verwenden Klimatologen die Schuster-Schwarzschildgleichung,
die für heiße Sternenatmosphären entwickelt worden
ist, um die Oberflächentemperatur
der Erde als idealisierter schwarzer Körper (= optimal Strahlung
absorbierende und reflektierende Körper) zu berechnen. Diese
Rechnung liefert ohne Atmosphäre (hypothetisch; nicht per Experiment
beweisbar) einen Wert von -18 °C Strahlungstemperatur
und mit Atmosphäre eine Wert von +15 °C
Strahlungstemperatur. Dieser Wert wird mit der tatsächlich
gemessenen Oberflächentemperatur (resultiert aus Messung der
kinetischen Energie) fälschlicherweise gleichgesetzt und ein
fiktiver "Treibhauseffekt" daraus abgeleitet, der durch
die Strahlungsabsorption atmosphärischer Spurengase wie CO2,
Methan, Ozon und FCKW verursacht werden soll.
Diese Spurengase (z.B. CO2 mit 0,037%) beeinflussen
das Wärmegeschehen in der unteren Atmosphäre tatsächlich
jedoch kaum. Die auf der Erde ankommende Wärme und die geothermische
Energie wird hauptsächlich in den Ozeanen
gespeichert. Das globale Wasserförderband verteilt das
warme und kalte Wasser und sorgt z.B. im Golfstrom für ein
derzeit mildes Klima in Europa.
Die Thermodynamik in der Atmosphäre sorgt zusammen mit der
Erddrehung, dem Tag- und Nachtwechsel und dem jahreszeitlich unterschiedlichem
Abstand der Erde zur Sonne zusammen mit deren Zyklen und der kosmischen
Strahlung für ein lokal chaotisches Wetter und laufende Klimavariationen.
Allein an der Sonnenoberfläche haben wir ca. 5500 °C.
Diese Hitze reicht aus, um in 149 600 000 Km auf der Erde zusammen
mit der geothermischen Energie, der Thermodynamik
und dem Druckgradient der Atmosphäre eine Oberflächentemperatur
zwischen -89 °C und +59°C zu erzeugen (gemessen).
In der gängigen Literatur wird meist der Begriff
mittlere Erdtemperatur verwendet. Sie liegt bei Mittelung
möglichst vieler globaler Werte (2m) statistisch bei
+15°C.
Diese 1886 vom schwedischen Naturforscher Svante
Arrhenius (1859-1927) damals geschätzte Zahl ist eigentlich
unsinnig, denn je nach Lokalität findet man auf der Erde immer
völlig unterschiedliche Temperaturen und Schwankungen. Trotzdem
wird diese damals willkürlich genannte Zahl auch heute noch
verwendet. Nimmt man z.B. das arithmetische Mittel der seit Beginn
der Messungen maximal festgestellten Erdtemperaturen liegt man bei:
(-89 + 59)/2 = -15°C, was ebenfalls nicht anwendbar ist.
In Key West, der Südspitze von Florida z.B. waren
es in den letzten 100 Jahren immer im Mittel 25°C mit Schwankungen
um 3 Grad je nach Saison.
In Verkhoyansk, im Nordosten Sibiriens findet man
mittlere Temperaturen von -15°C mit Schwankungen um 60°C.
Die Temperaturverteilung (Juli 2001) auf der Erde
sah wie folgt aus:

Vergleicht man die Temperaturbereiche
mit den Biomen erkennt man, daß entsprechend der Temperaturbereiche
eine bestimmte Flora und Fauna vorhanden ist. Es gibt
gleiche Bereiche auf der Nord-und Südhalbkugel.
Die Abbildung 10
zeigt die Änderung der mittleren Troposphären-Temperatur
der Erde aus Satellitenmessungen (NASA MSU) der letzten 22 Jahre:
( Quelle:
http://wwwghcc.msfc.nasa.gov/temperature/
und http://www.microtech.com.au/daly/graytemp/surftemp.htm).

Ergebnis:
konstante Schwankungen innerhalb 1 Grad Celsius.
Alle anderen Messungen wie die von
Bodenstationen seit Beginn des 20.Jh. zeigen ebenfalls keinen nennenswerte
Änderung (ca. 0,5° Anstieg)
Die Abb. 11 zeigt z.B. die gemessene
Oberflächentemperatur gemessen seit 131 Jahre in Irland (Quelle:
http://www.microtech.com.au/daly/graytemp/surftemp.htm).
Ergebnis:
konstante Schwankungen um 1-2 Grad.
In Abb. 12
sind die Oberflächentemperaturen der Sargassosee im
Atlantik (mit einer Zeitauflösung von 50 Jahren) bis 1975 zu
sehen. Sie wurden durch den Vergleich radioaktiver Isotope bei im
Sediment am Meeresgrund abgelagerten Organismenresten bestimmt.
(Kegwin, L. D. (1996) Science 274, 1504-1508)
Die Temperatur variert dabei innerhalb 3,6 C° , war im Mittelalter
1-2 Grad höher, was zum Beispiel Weinanbau in Grönland
ermöglichte und steigt seit ca. 300 Jahre leicht an.
Schon im letzten Jahrhundert sah man den Zusammenhang
der Temperaturen auf der Erde mit deren Atmosphäre.
Die Zusammensetzung der Erdatmosphäre und
der Atmosphären benachbarter Himmelskörper kann man der
nachfolgenden Tabelle entnehmen:
|
Zusammensetzung der Atmosphären
in %,
Oberflächentemperaturen und Drücke
|
|
Venus
|
Mond
|
Erde
|
Mars
|
|
CO2: 96%
N2: ca. 3 %
Spuren von: SO2, H2O, CO, Argon,
Helium, Neon, H2 und HF
|
keine
|
N2: 78%
O2: 21%
Spuren von:
Argon, Neon,
CO2 (0,034%)
feuchte
Luft:
H2O max. 4%
|
CO2: 95.32%
N2: 2.7%
Argon (Ar): 1.6%
Spuren von: O2, H2O und Ne
|
|
Druck: 92 bar
|
-
|
Druck: 1 bar
|
Druck: 9 Millibar
|
|
Temperaturen:
+ 486°C
|
Temperaturen:
-233°C - + 123°C
|
Temperaturen:
-89°C - +59°C
|
Temperaturen:
-140°C - +20°C
|
Die Wirkung der Atmosphäre
auf die Oberflächentemperatur eines Himmelskörpers nennen
einige Wissenschftler:
Treibhauseffekt. Andere Quellen definieren diesen allein
im Zusammenhang mit der Wirkung von Spurengasen. Wie man aus der
Tabelle entnehmen kann, hängt er von der Zusammensetzung und
Dichte der Atmosphäre ab.
Bei den Temperaturen der Erde und des Mars ist
Wasser flüssig und deshalb ist Leben möglich.

Dabei wird von einigen atmosphärischen
Gasen ( hauptsächlich Wasser, auch als Aerosol und Eis) und
durch Wetter-Einflüsse solare und von der Erde reflektierte
Strahlung (Infrarotstrahlung) absorbiert.
Die Energie wird durch Wärmeströmung
(meist vertikal) und Wärmeleitung (auch horizontal)
weitergegeben. Wenig Strahlung wird reflektiert. Durch Kondensation
von Wasserwird die absorbierte Wärme in der Atmosphäre
wieder frei.
Die wärmeabsorbierenden Gase nennt man
Treibhausgase, obwohl der Vergleich mit einem Treibhaus
im Wesentlichen physikalisch falsch ist. Ein Treibhaus
ist gekennzeichnet durch eine Glashülle
und eine erhöhte CO2-Konzentration
innen. Die Erwärmung im Inneren tritt nach einiger Zeit durch
die Erwärmung der umhüllten Luft und das
Fehlen von Wind (Wärmeströmung) ein. Glas hat dagegen
eine hohe Wärmedurchlässigkeit. In der Atmosphäre
haben wir aber in goßem Umfang Wärmeströmung und
Wärmeleitung.

Die durch die Wärmeabsorption
des Wassers, dessen Kondensation
und die Strahlungsabsorption und Emission an Erde und Atmosphäre
entstehende Wärme heizt zusammen mit der
geothermischen und biologischen Energie die untere
Atmosphäre auf.
Neben der Aufwärmung durch
die Wärmestrahlung der Sonne und den Luftdruck gibt es noch
andere Faktoren, die die Temperatur der Erde deutlich beeinflussen
wie z.B. der Sonnenwind, bzw. diekosmische Strahlung.
Abb. 17 zeigt den
Vergleich mit der Temperaturentwicklung im 20. Jahrhundert: Der
vielfach erwähnte Temperaturanstieg um 0,5°C korrespondiert
exakt mit den gemessenen Sonnenaktivitäten.
(http://solar-center.stanford.edu/sun-on-earth/varsun.html
)
Die Ursachen des "atmosphärischen
Treibhauseffekts" werden in der Wissenschaft und den Medien
kontrovers diskutiert. Die allgemein gängige Version und realistische
Abhandlungen dazu findet man in den nachfolgenden Quellen:
Die etablierte Klimaforschung
der letzten 25 Jahre postulierte einen direkten Zusammenhang der
Temperaturentwicklung aufgrund der Entwicklung des CO2-Gehaltes
der Atmosphäre. Daraus wurde eine vom Menschen verursachte
Temperaturänderung durch anthropogene Treibhausgase abgleitet
und durch hauptsächlich schätzungsbasierte Computersimulationen
ein Global-Change-Szenario konstruiert, das bis heute durch
Akzeptanz der Politik weitreichende Folgen für das Leben der
Menschen hat. Schlagworte dieses Szenarios sind:
Klimakatastrophe, Global Warming, anthropogener Treibhauseffekt,
CO2, Methan als Klimakiller, Klimaschutz. Siehe dazu
mehr hier.
(Bemerkung: Klima = Wetter/Zeit laut
WMO 30Jahre)
Die von einem Teil
der internationalen Wissenschaft angeführten Ursachen der aktuellen
Klimaveränderung durch den Menschen sind jedoch wissenschaftlich
fragwürdig und meist spekulativ. Sie beruhen im
Wesentlichen auf einem unverstandenen Kohlenstoff-Kreislauf und
der Mißachtung grundlegender physikalischer Gesetze. Die daraus
abgeleiteten spekulativen Konsequenzen wurden in Computersimulationen
verarbeitet, die folglich wiederum Spekulationen lieferten. Deshalb
ist das so begründete Global-Change-Szenario
eine Irrlehre oder wie die Amerikaner sagen:
junk science! (Begründungen
siehe Quellen oben und hier)
Realistische Ursachen des Klimas und Erdtemperatur:
Faßt man alle derzeit bekannten Fakten
(u.a. Geologie, Astronomie) zusammen wird klar, daß die Klimaverhältnisse
auf der Erde wesentlich durch die Eigenschaften des Wassers
bedingt werden!
- ca. 71% der Erde sind
mit Wasser bedeckt, max. 4% sind in der Atmosphäre
- andere Planeten wie Venus
und Mars besitzten kein Wasser in dieser Größenordnung
- Wasser speichert Wärme und z.B. CO2
- Wind und Wetter verteilen die Wärme, Wolken
kühlen die Erdoberfläche
- Für die Wärme in Erdnähe sind
auch wesentlich der Dichtegradient der Atmosphäre und Wolken
verantwortlich.
- die Erde ist geologisch sehr unterschiedlich
strukturiert und präsentiert sich der Sonne im Weltraum verschieden,
deshalb ergeben sich unterschiedliche Klimazonen
- Energie und Materie verändert sich dauernd,
also ändert sich das Klima mit der geologischen Zeit
Bemerkungen zum sog. "anthropogene Treibhauseffekt"
siehe hier.
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