|
Voraussetzung für die Evolution der Organismen ist eine genügend
lange Entwicklungszeit. Deshalb wollen wir uns zunächst mit
der Erdgeschichte und den
Meßmethoden zur Altersbestimmung
von Materie befassen.
Nebenbei sei bemerkt, daß organische Materie offensichtlich
im gesamten Weltraum zu finden ist, wie im Jahr 2005 zum wiederholten
mal am Beispiel des Beschusses des Kometen Temple 1 bewiesen wurde.
Die Möglichkeit zur Evolution ist deshalb auch auf anderen
Himmelskörpern mit entsprechenden Bedingungen gegeben. Die
Weltraumforschung wird uns darüber künftig mehr Erkenntnisse
liefern.
Die Entwicklung der modernen Astronomie, ausgehend vom heliozentrischen
Weltbild des Kopernikus
über die die Newtonschen Gesetze
der Bewegung und Gravitation bis hin zu Einsteins
Relativitätstheorie brachten uns ein Bild der Erde,
das durch tausende von Fakten aus den unterschiedlichsten Wissenschaften
abgesichert ist. Tagtäglich benutzen wir technische Geräte,
die aufgrund dieser Theorien konstruiert wurden.
Unsere Erde ist gemessen am unvorstellbar
großen Universum ein winziger Materienhaufen, der um einen
Stern namens Sonne kreist. Das Sonnensystem mit weiteren 8 Planeten
liegt am Rande der Milchstraße, einer Galaxie mit ca. 100
Milliarden Sternen, die sich wie die Millionen anderer Spiralnebel(
z.B. Andromeda) mit einer Geschwindigkeit von mehreren 100 000 Km/Std.
voneinander entfernen.

Die Milchstraße ist ein Spiralnebel
mit 4 Armen, in dessen Orion-Arm
unsere Sonne liegt. Die Sonne rotiert mit ca. 220 Km/sec in ca.
240 Millionen Jahren einmal um das galaktische Zentrum. Die unterschiedliche
Rotation der Spiralarme sorgt dafür, daß unser Sonnensystem
zyklisch in die Nähe solcher Arme gerät, zuletzt vor ca.
70 Millionen Jahre wurde der Sagittarius-Carina-Arm passiert. Durch
die hohe Anzahl Sonnen und Supernovas in solchen Armen erhöht
sich dann kosmische Strahlung, nach der Passage sinkt sie wieder.
Wir kennen durch die heliozentrische
Parallaxe die Entfernungen zu allen Objekten im Weltraum, durch
die Rotverschiebung die Geschwindigkeiten und deren Alter und durch
die Spektralanalyse deren atomare Zusammensetzung. Raumsonden und
bemannte Raumfahrzeuge, die in den letzten 20 Jahren zu den Himmelskörpern
unseres Sonnensystems unterwegs waren bestätigten die grundsätzlichen
physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die in den letzten
500 Jahren erarbeitet wurden.
Vor ca. 15 Milliarden Jahren begann
die Materie im Urknall zu expandieren.
Am Anfang war der Wasserstoff. Er kondensierte in Milliarden von
lokalen großen Kugeln, in denen durch Kernfusion Helium gebildet
wurde: Sterne waren entstanden.
In den Sternen entstanden andere Elemente wie z. B. Eisen. Vor
ca. 5-6 Milliarden Jahren wurde aus einem Stern, der H2-Mangel
hatte ein roter Riese, kollabierte und explodierte als Supernova.
In dieser Supernova, die es zu Milliarden im Universum gab, entstanden
alle anderen chemischen Elemente.
Die Masse der neuen Materie konzentrierte sich wiederum zu einer
Gaswolke (a). Das Zentrum wurde extrem erhitzt und bildete einen
neuen Stern, unsere Sonne (b). Aus dieser Gaswolke kondensierten
die Planeten (c) und (d), alle mit Umlaufbahnen, die ungefähr
in einer Ebene liegen (Ausnahme: Pluto; deshalb möglicherweise
eine eingefangener Asteroid).
Auf diese Weise entstand auch die Erde. Als deren Masse zunahm,
wuchs auch die Gravitation und die Erde komprimierte sich zu einer
kleineren und dichteren Kugel ( vor ca. 4,5 Milliarden Jahren).
Durch den ungeheuren Druck im Inneren der Erde erhitzte sich das
Zentrum und begann zu schmelzen. Da Eisen das schwerste der in der
Erde enthaltenen normalen Elemente ist, schmolz dies und konzentrierte
sich im Erdinneren, wo es kondensierte.
Vor ca. 3.7 Milliarden Jahren verfestigte
sich die Erdkruste. Aus Vulkanen und Rissen strömten Gase und
Lava aus. Die vulkanischen Gase sind die gleichen wie heute:
|
Gase aus Vulkanen und Rissen in
der Erdkruste
|
Die Gase verbanden sich zu:
Methan (CH4)
Ammoniak (NH3)
Blausäure (HCN).
|
|
Wasserdampf (H2O)
Chlorwasserstoff (HCl)
Kohlenstoffmonoxid (CO)
Kohlenstoffdixid (CO2)
Stickstoff (N2)
|
Diese Atmosphäre war extrem lebensfeindlich. Als sich die
Erdkruste weiter abkühlte kondensierte das Wasser und sammelte
sich in den Ozeanen an. Soweit die physikalische und primäre
chemische Evolution der Erde.
Die Elemente, die wir von der Erde
kennen kommen überall im Weltraum vor, jedoch unterschiedlich
verteilt. Da wir durch den Blick in den Himmel in die Vergangenheit
schauen (Licht hat eine Geschwindigkeit), wissen wir, daß
es die Materie, die Energie und die damit verbundenen Prozesse schon
vor Jahrmilliarden und überall gegeben hat. Die Materie und
Vorgänge auf der Erde sind also nichts Besonderes und ein Teil
der Prozesse, die im Universum ablaufen.

Materie aus dem Universum findet man
regelmäßig in der Antarktis. Verschiedene Forschergruppen
beschäftigen sich damit, solche Überreste von zum großen
Teil in der Erdatmosphäre verglühten Meteoriten zu sammeln
und zu untersuchen. Abb. 4 zeigt
ein in den 90er Jahren gefundenes Exemplar.
|
Es gilt der Uniformitarismus
(Hutton, 1788; Theory of the Earth), das Konzept, daß
sich die Naturgesetze über die Zeit und den Raum nicht
verändern.
Beispiel:
- Die Spektralanalyse der Sterne zeigt
die gleiche Zusammensetzung wie die Erde. Das Experiment
bringt heute in Frankreich wie im nächsten Jahrhundert
dasselbe Ergebnis.
Weiterhin wird der Aktualismus
(Lyell) zugrundegelegt. Die
Gegenwart ist der Schlüssel zur Vergangenheit!.
Beispiele:
- Wenn Furchungen in altertümlichem
Sandstein identisch zu denen in modernen Gesteinen sind,
wurden sie unter ähnlichen Umständen hervorgerufen.
- Wenn der Aufbau und die Zusammensetzung
in einem altertümlichen Stein die gleiche ist wie in
einem modernen Vulkangestein, kann man annehmen, daß
der alte Stein ebenfalls durch vulkanische Aktivität
entstanden ist.
|
Die Geologie
ist die Wissenschaft, die sich mit der physikalischen Geschichte
der Erde und den physikalischen, chemischen und biologischen Veränderungen,
denen sie unterliegt beschäftigt. (siehe dazu auch Biokurs
Klasse 11 Ökologie)
|
Wie man an der bisherigen Erörterung
erkennen kann, muß die biologische
Evolution als ein Teil der gesamten Entwicklung des Universums
verstanden werden.
|
Die Geologen haben aufgrund unzähliger, weltweiter
Messungen und Beobachtungen eine geologische
Zeitskala aufgestellt, in der sie die Erdgeschichte nach
geologischen Ereignissen einteilen. Die erste geologische Zeittafel
geht auf Arthur Holmes (1911-1927) zurück.
|
Datum
|
Uhrzeit
|
Zeitalter
|
Periode
|
Beginn
(Jahre von heute)
|
|
1. Januar
|
00:00
|
|
Azoikum
|
4.600.000.000
|
|
17. Februar
|
14:36
|
Präkambrium
Bakterien, Eukaryontische Zellen
|
Archaikum
|
4.000.000.000
|
|
16. Juni
|
15:07
|
Proterozoikum
|
2.500.000.000
|
|
19. August
|
02:36
|
1.700.000.000
|
|
21. Oktober
|
14:05
|
900.000.000
|
|
15. November
|
04:26
|
Paläozoikum
erste Landpflanzen,Urfische, Amphibien, Insekten
|
Kambrium
|
590.000.000
|
|
18. November
|
18:07
|
545.000.000
|
|
20. November
|
17:44
|
520.000.000
|
|
22. November
|
07:49
|
Ordovizium
|
500.000.000
|
|
23. November
|
21:54
|
480.000.000
|
|
25. November
|
12:00
|
460.000.000
|
|
27. November
|
02:05
|
Silur
|
440.000.000
|
|
28. November
|
16:10
|
420.000.000
|
|
29. November
|
11:13
|
Devon
|
410.000.000
|
|
1. Dezember
|
01:18
|
390.000.000
|
|
2. Dezember
|
05:52
|
375.000.000
|
|
3. Dezember
|
10:26
|
Karbon
|
360.000.000
|
|
6. Dezember
|
05:05
|
325.000.000
|
|
8. Dezember
|
23:44
|
Perm
|
290.000.000
|
|
10. Dezember
|
13:49
|
270.000.000
|
|
12. Dezember
|
03:54
|
Mesozoikum
Reptilien, Saurier
|
Trias
|
250.000.000
|
|
17:14
|
243.000.000
|
|
13. Dezember
|
18:00
|
230.000.000
|
|
15. Dezember
|
08:05
|
Jura
|
210.000.000
|
|
17. Dezember
|
09:36
|
184.000.000
|
|
19. Dezember
|
07:18
|
160.000.000
|
|
20. Dezember
|
21:23
|
Kreide
|
140.000.000
|
|
24. Dezember
|
07:16
|
97.000.000
|
|
26. Dezember
|
18:18
|
Känozoikum
Blütenpflanzen, Insekten, Fische, Vögel, Säugetiere
|
Tertiär
|
66.000.000
|
|
27. Dezember
|
15:15
|
55.000.000
|
|
29. Dezember
|
03:26
|
36.000.000
|
|
30. Dezember
|
02:17
|
24.000.000
|
|
31. Dezember
|
14:28:12
|
5.000.000
|
|
20:45:45
|
Quartär
|
1.700.000
|
|
22:37:48
|
720.000
|
|
23:58:51
|
10.000
|
Diese Zeitspanne von mehreren Milliarden Jahren ist so unvorstellbar,
daß wir am besten einmal die 4,6 Milliarden Jahre auf einen
Tag legen und nachschauen, welche Fossilien man in der jeweiligen
Zeit gefunden hat (siehe nächstes Kapitel).
Man hat 2 Zeitskalen verwendet, um das Alter der Erde zu messen:
eine
|
relative Zeitskala
|
gründet sich auf die Abfolge
von Ablagerungen im Gestein und die Evolution des Lebens
|
|
absolute Zeitskala
|
basiert auf der natürlichen
Radioaktivität chemischer Elemente in bestimmten Gesteinen
|
Danach ist die Erde wie das gesamte Sonnensystem ca. 4, 6 Milliarden
Jahre alt. Da die ältesten Gesteine der Erde meist durch die
Plattentektonik zerfallen sind, konnte man bisher aus Gestein allein
das Erdalter nicht genau bestimmen. Die ältesten bisher gefundenen
und radiometrisch bestimmte Gesteine aus Kanada, Grönland,
Afrika und Asien sind zwischen 3,4 und 3,9 Milliarden Jahre alt.
Das älteste geprüfte Mondgestein war 4,5 Milliarden Jahre
alt, kaum jünger als verschiedene Meteoriten mit 4,58 x 109
Jahre. Die Messungen korrespondieren mit dem berechneten Alter der
Milchstraße von ca. 10-13 Milliarden Jahren und dem Urknall
vor ca. 15 Milliarden Jahren.
3.2.1 Altersbestimmungen
Man kennt und verwendet heute eine Vielzahl verschiedener Altersbestimmungsmethoden.
Das Alter eines Objektes kann je nach Material mit mehreren korrelierenden
Methoden bestimmt werden. Durch Eichung, Vergleich und Bestimmung
des Meßfehlers ergibt sich ein gesichertes Alter.
Man verwendet heute z.B. die
- Radiometrische Altersbestimmung (Zerfall radioaktiver Isotope
wie K, U, Rb, Pb usw.)
- Radiokarbonmethode (Zerfall von 14C in N)
- relative geologische Zeitskala aus Sedimenten
- Populationswachstum
- Jahresringe bei Bäumen (Dendrochronologie)
- Eisbohrkerne
- Thermolumineszenz (TL) in menschlicher Keramik
- Elektronen Spin Resonanz (ESR) (mißt e- in Knochen und
Schalen)
- Aminosäure Razemisierung (L --->D-Form; das D/L Verhältnis
ist abhängig von der Zeit, Temperatur und der Art des Organismus).
Nachfolgend sollen die beiden wichtigsten und am häufigsten
angewandten Meßmethoden genauer besprochen werden.
Radiometrische
Altersbestimmung
Atome desselben Elements mit unterschiedlicher Masse, also unterschiedlicher
Neutronenzahl nennt man Isotope.
Radioaktiver Zerfall ist ein spontaner Prozess, bei dem ein Isotop
Partikel seines Kerns verliert, um ein Isotop eines neuen Elements
zu bilden. Die Zerfallsgeschwindigkeit wird als Halbwertszeit
angegeben. Die meisten radioaktiven Isotope haben kurze Halbwertszeiten
und verlieren ihre Radioaktivität in ein paar Tagen oder Jahren.
Die langsam zerfallenden Isotope werden als geologische
Uhr verwendet. Die bei Gesteinsdatierungen am häufigsten
verwendeten Isotope sind nachfolgend zusammengestellt.
|
Ausgangs-Isotope
|
Stabiles Produkt
|
gegenwärtig akzeptierte Halbwertszeit
|
| Uran-238 |
Blei-206 |
4.5 Milliarden Jahre
|
| Uran-235 |
Blei-207 |
704 Millionen Jahre
|
| Thorium-232 |
Blei-208 |
14.0 Milliarden Jahre
|
| Rubidium-87 |
Strontium-87 |
48.8 Milliarden Jahre
|
| Kalium- 40 |
Argon-40 |
1.25 Milliarden Jahre
|
| Samarium-147 |
Neodym-143 |
106 Milliarden Jahre
|
Der mathematische Zusammenhang, der den radioaktiven Zerfall mit
der geologischen Zeit in Verbindung bringt heißt Altersgleichung:
 |
t = Alter des Gesteins;
D = Anzahl der Atome
des Produkts heute
|
P = Anzahl der Atome
des Isotops heute
l = Zerfallskonstante
|
|
Die Halbwertszeit eines Isotops ist:
|
|
Obwohl die Theorie einfach ist, ist der Laboraufwand beträchtlich,
um das Alter eines Gesteins zu messen. Häufig wird die K-Ar-Methode
verwendet, da sie bei Gestein, das zwischen einigen Tausend Jahren
und Milliarden Jahren alt exakte Ergebnisse liefert. K ist in den
meisten Gesteinen vorhanden und läßt sich samt dem Zerfallsprodukt
Argon selbst in kleinsten Mengen messen. Meist werden mehrere Methoden
der Datierung verwendet.
Direkt werden nur Schmelzgesteine wie Granit und Basalt die aus
Magma kristallisiert sind radiometrisch gemessen. Diese enthalten
jedoch keine Fossilien. Sedimentgesteine wie Sandstein und Kalkstein
werden durch Vergleich mit Zeitzonen aus Schmelzgestein datiert.
Radiokarbonmethode
Die Radiokarbonmethode ist
ein von W.F. Libby 1947 entwickeltes Verfahren zur Altersdatierung
von archäologischen und geologischen Proben.
Sie beruht darauf, daß in den oberen Schichten der Erdatmosphäre
durch die kosmische Strahlung Neutronen erzeugt werden, die durch
eine Kernreaktion das Stickstoffisotop N-14 in das radioaktive Kohlenstoffisotop
C-14 umwandeln.
14N
+ Neutron => 14C + Proton
Das 14C wird schnell in 14CO2
oxidiert und gelangt in die Nahrungskette.
Bei Kohlenstoff liegt dieses Isotopenverhältnis
C-14/C-12 in der Atmosphäre bei 10-12. Dieses Verhältnis
findet man auch in allen lebenden Organismen, da bei Stoffwechselprozessen
alle Isotope eines Elementes in gleichem Maße beteiligt sind.
Stirbt der Organismus ab, so findet nur noch der
Zerfall des instabilen Isotops nach dem bekannten Zerfallsgesetz
statt. Daher kann aus dem heute noch vorhandenen Anteil an C-14
auf das Alter der Probe geschlossen werden.
In Abb. 7 ist die
Apparatur im Labor für die 14C-Methode zu sehen. Die Probe
(mg reicht aus) wird im Vakuum in Ethen umgewandelt und dann durch
ein Massespektrometer der 14C-Gehalt gemessen.
Änderungen der
14C -Konzentration entstehen durch Schwankungen der Intensität
der kosmischen Strahlung und durch langsame Änderung des Erdmagnetfeldes.
Mit Hilfe der Dendrochronologie
ist eine genaue Bestimmung des ursprünglichen C-14 Gehaltes
und damit eine Eichung möglich.
Dendrochronologie

Klimaschwankungen (feuchte oder trockene Jahre, warme oder kühle
Sommer) können sich im Wachstum des Baumbestandes eines einheitlichen
Klimagebietes gleichmäßig auswirken. Es ergeben sich
unregelmäßige Baumjahresringe, die in der am Querschnitt
eines Stammes ablesbaren Ringfolge als Zeitmarken auffallen.
Durch Aneinanderreihung von Jahresringen alter Bäumen bekannten
Alters und durch Überlappung mit Jahresringen von historischen
und archäologischen Holzfunden (Moorbäume, Grannenkiefern
aus USA siehe Abb. 8) läßt
sich eine lückenlose Jahresringfolge über die letzten
8000-9000 Jahre erstellen.
In Abb. 8 ist ein toter "Methusalem-Baum"
(Pinus longaeva) und ein lebender zu sehen. Die Bäume
wachsen an der Grenze Kaliforniens und Nevadas, werden bis zu 6000
Jahre alt und halten sich selbst abgestorben in dem trockenen heißen
Klima Tausende von Jahren.
Somit ist man im Besitz von Eichmaterial bekannten Alters mit deren
Hilfe die C-14 Konzentration in der Atmosphäre über die
letzten 9000 Jahre bestimmt werden konnte.
|
Verifikation der Altersbestimmung
- Es gibt derzeit über 40 radiometrische
Altersbestimmungsmethoden, dazu andere Messmethoden wie
Eisbohrkerne und Jahresringe der Bäume oder Aminosäure-Razemat-Messungen.
- Alle verschiedenen Altersbestimmungsmethoden
stimmen in ihren Ergebnissen überein und zwar über
Millionen von Jahren hinweg. Die Unterschiede sind im erwarteten
Fehlerbereich. Die Zerfallsraten sind exakt bekannt.
- Eine riesige Anzahl Daten weist auf das
genannte Erdalter hin. Hunderte von Speziallabors rund um
die Welt, die sich damit beschäftigen liefern dasselbe
Ergebnis.
- Die radioaktiven Zerfallsraten, die in
den letzten 40 Jahren gemessen wurden zeigen keine Abweichung.
Seit fast 90 Jahren kennt man die Uran-Zerfallsrate, ohne
Abweichung.
- Die Mathematik der Altersbestimmung ist
relativ einfach.
Betrachtet man die Zerfallsgleichung,
dann müssen sich die Zerfallskonstanten oder die Zeit
für alle Isotope synchron
geändert haben, damit man von einer jüngeren Erde
ausgehen könnte. Dies konnte man in den letzten 90 Jahren
unserer Zeitmessung nicht feststellen!
|
|