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Glossar Hormonsystem

 

Abscisinsäure

Phytohormon, wird bei Streß ausgeschüttet und bewirkt Wachstumsstillstand

Adrenalin

Hormon des Nebennierenmarks, Streßhormon

Aldosteron

Hormon der Nebenniere, regelt Nierenfunktion

Allgemeines Anpassungssyndrom

Anpassung des Körpers an Streß; Streßreaktionen des AAS bestehen aus drei Phasen:

Alpha-Zellen

Glucagon-produzierende Zellen der Langerhansschen Inseln

Altersdiabetes

Nicht Insulin-abhängige Diabetes Mellitus (Typ 2)

Amylin Peptid

lagert sich bei Altersdiabetes in den Langerhansschen Inseln ab

Androgene

männliche Sexualhormone

Antagonist

Gegenspieler

Auxin

Phytohormon, veilfältige Wirkung; Sproß-Wurzelwachstum

Basedowsche Krankheit

Schilddrüsenüberfunktion

Beta- Zellen

Insulin-produzierende Zellen der Langerhansschen Inseln

Cannon’s Streßtheorie

Nach Cannon führt ein Stressor zu einem fight-flight-Syndrom

cAMP

= cyclo-AMP, intrazellulärer Botenstoff nach Hormonkontakt

Calzitonin

Hormon der Schilddrüse, das den Ca+-Stoffwechsel regelt

Cortisol

Hormon der Nebennierenrinde, das den Blutzuckerspiegel beeinflußt

Corticotropin

= ACTH; Hormon der Hypophyse, das die Nebenniere beeinflußt

CREB

= cAMP response element binding protein; intrazelluläres Protein, das durch cAMP aktiviert wird und Genexpression auslöst

Cytokinine

Gruppe von Phytohormonen, steuern Zellteilung

Diabetes mellitus

Blutzuckerkrankheit, zu hoher Blutglucosespiegel

diabetischen Koma

Ketoazidose bei Diabetes führt zur Ansäuerung des Blutes

diabetischen Fuß

Sekundärwirkung der Diabetes an den Füßen: Wunden, Geschwüre

Drüsenhormone

Hormone, die in Drüsen gebildet werden (zB. T4 in der Schilddrüse)

Eileiter Tuba uterina

endokrines System

Hormonsystem

Endometrium Uterusschleimhaut

Ethylen

= Ethen; Phytohormon, regelt u.a. Fruchtreifung

Follikel

Bläschen, durch Zellen gebildet, z. B. im Ovar als Eibläschen

FSH Follikel stimulierendes Hormon im Menstruationszyklus

Fühler

mißt Stärke der Regelgröße im Regelkreis

Führungsgröße

stellt Regler ein

Gebärmutter Uterus
Gelbkörper Nach der Ovulation wird das Follikel zum Gelbkörper durch Einlagerung pigmenthaltiger Zellen

Gewebshormone

Hormone, die in Geweben gebildet werden, zB. Insulin in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse

Gibberelline

Gruppe von Phytohormonen, regeln die Sproßverlängerung

Glucagon

Hormon der Bauchspeicheldrüse

Gluconeogenese

Neusynthese von Glucose

Glucocorticoide

wirken am Energiestoffwechsel mit z.B. Cortisol, Cortison

Glycogenese

Synthese von Glycogen

Glykogenolyse

Abbau von Glycogen

Homöostase

Körperfunktionen werden innerhalb sehr enger Grenzen konstant gehalten und etwaige Veränderungen sofort wieder ausgeglichen.

Hyperglykämie

Blutglucosekonz. oberhalb1,8g/l

Hyperthyreose

Schilddrüsenüberfunktion

Hypoglykämie

Blutglucosekonz. unterhalb1g/l im Durchschnitt

Hypoglykämischen Schock

Koma durch zu viel Insulin und zu wenig Glucose im Gehirn

Hypothyreose

Schilddrüsenunterfunktion (Myxödem)

Hypophyse

Hirnanhangsdrüse

Insulin

Hormon der Bauchspeicheldrüse; senkt den Blutzuckerspiegel

Jasmonsäure

Phytohormon

Jugenddiabetes

Insulin-abhängige Diabetes Mellitus (Typ 1)

Istwert

Größe der Regelgröße

Kretenismus

Schilddrüsenunterfunktion beim Kind (angeboren)

Langerhansschen Inseln

hormonproduzierende Zellhaufen auf der Bauchspeicheldrüse (Insulin/Glucagon)

Lipogenese

Synthese von Fett

Lipolyse

Fettabbau

MAP-Kinase-Kaskade

intrazellulären Vorgänge bei Hormonkontakt mit Tyrosin-Kinase-Rezeptoren (Insulin)

Menstruation Monatsblutung

Mineralcorticoide

regeln den Na+ und K+-Haushalt z. B. Aldosteron

Myxödem

Schilddrüsenunterfunktion beim Erwachsenen

negative Rückkopplung

ein Hormon hemmt seine eigene Bildung am übergerdneten Organ (feedback inhibition)

Östrogene Hormone des Ovars, steuern u.a. Wachstum der Uterusschleimhaut
Östrus Zeit erhöhter sexueller Aktivität bei Säugetieren und dem Menschen
Ovarien Eierstöcke
Ovulation Eisprung

Pheromone und Leukotriene

hormonartige Stoffe, die von allen Organismen an andere Individuen ausgesand werden

Primärwirkung der Hormone

Wirkung der Hormone an/in der Zielzelle

Progesteron Hormon des Gelbkörpers
Proliferationsphase mittlere Phase des Menstruationszyklus, hier reift das Ei im Follikel heran; endet mit der Ovulation

Prostaglandine

hormonähnliche Substanzen, die Echmerz -und Entzündungsgeschehen steuern

Regelgröße

die zu regelnde Größe

Regelkreis

Schema zur Darstellung eines geregelten Systems

Regler

erhält Info über Regelgröße und beginnt Regeltätigkeit

Rezeptoren

Membranproteine, die im Schlüssel/Schloß-Prinzip mit chem. Stoffen in Kontakt treten; dadurch werden intrazellulär Reaktionen ausgelöst

Sekretorische Phase letzte Phase des Menstruationszyklus nach der Ovulation

Sollwert

Einstellungswert des Reglers durch die Führungsgröße

Somatostatin

Hormon der Bauchspeicheldrüse

Stellgröße

Größe der Beeinflussung der Regelgröße durch das Stellglied

Stellglied

Regelelement, das den Wert der Regelgröße ändert; z. B. Hormondrüse

Steroidhormone

Hormone wie Östrogen, die aus Cholesterin gebildet werden

STH

Hypophysenhormon

Störgröße

Stärke des die Regelgröße beinflussenden Faktors

trope Hormone

werden von der Hypophyse an Unterdrüsen ausgeschüttet

Thyreoglobulin

Hormonvorstufe zu T4 und T3

Thyreotropin TSH

Hormon der Hypophyse; beeinflußt die Schilddrüse

Tyrosin- Kinase- Rezeptor

Rezeptortyp z.B. für Insulin

Thyroxin

T4; Schilddrüsenhormon

Vasopression ADH

Antidiuretisches Hormon der Hypophyse zur Regulation der Nierenfunktion

Zielzellen

Zellen die für ein Hormon den passenden Rezeptor haben